Die Biennale wurde gegründet im Jahr 1895 mit dem Ziel, künstlerische Aktivitäten in der Stadt und den damit verbundenen Markt anzuregen.
Ab 1907 wurde der Bau in der Nähe des Pavillons Italien und im Sestiere Castello berühmten Planern und Architekten anvertraut, darunter zum Beispiel Carlo Scarpa und Alvar Aalto, und noch heute bleibt die Vielfalt der unterschiedlichen realisierten Projekte ein charakteristischer Zug des Ausstellungsraums der Biennale. 1930 wurde zu ersten Mal die "Ausstellung der zeitgenössischen Musik" abgehalten, auf die zwei Jahre später 1932 die Einweihung des berühmten Internationalen Filmfestivals folgte. 1934 hingegen war die Theater-Biennale an der Reihe. 1948 öffnete schließlich die “Biennale” ihre Pforten für die zeitgenössische Kunst und die Avantgarde des XX. Jahrhunderts.
Heute ist die Biennale von Venedig Stiftung und Dauerausstellungszentrum geworden und gehört zu den wichtigsten Kulturveranstaltungen der Welt. Organisiert und gefördert werden internationale Veranstaltungen der zeitgenössischen Künste nach einem einzigartigen pluridisziplinärem Modell. Über das Internationale Filmfestival (einzige jährliche Veranstaltung), die Internationale Kunstausstellung und die Internationale Architekturausstellung hinaus führt die Biennale in Venedig die große Tradition des Musik- und Theaterfestivals weiter, wobei in den letzten Jahren aus das Tanzfestival hinzugekommen ist.
Ein wirklich großes Publikum (320.000 Besucher pro Jahr) wird empfangen in den vielen ausgelagerten Veranstaltungsorten zwischen den Gärten des Castello (visuelle Künste und Architektur), dem Palazzo del Cinema und dem Palazzo del Casinò am Lido (Kino), dem Arsenal (visuelle Künste und Architektur), dem Teatro alle Tese und dem Teatro Piccolo Arsenale (Tanz, Musik, Theater).
Kontakt:
www..veneziasi.it
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