Neunundvierzig Aufführungen, fünf Opern, drei Neuinszenierungen. Die fünfundachtzigste Veranstaltung des Opernfestivals der Arena von Verona:
Am Freitag, 22. Juni wird Verona mit der Eröffnung des Arenafestivals, das im Rahmen dieser 85. Veranstaltung für eine Saison, die am 1. September ihren Abschluss findet, fünf Opern und sage und schreibe neunundvierzig Vorstellungen präsentiert, wieder Hauptstadt der Opernmusik.
Am Eröffnungsabend erklingt die Oper Nabucco von Giuseppe Verdi, deren neue Inszenierung dem französisch-italienischen Regisseur Denis Krief anvertraut wurde, der auch für die Regie, Bühnenbilder und Kostüme verantwortlich ist. Die Oper ist bis 31. August im Amphitheater in 10 Wiederaufführungen zu sehen.
Nach Nabucco kommt Aida auf die Bühne, die am 23. Juni Prämiere feiert. Ein außergewöhnliches Meisterwerk von Verdi, die beliebteste und in der Arena meist aufgeführte Oper - 500 Mal seit 1913, als diese Oper die Opernsaisons der größten Freilichtbühne der Welt eröffnete. Mit einer neuen Inszenierung – von Giampiero Solari und mit den Kostümen und Bühnenbildern von Sergio Tramonti – sowie siebzehn Vorstellungen bis 1. September.
La Bohème, von Giacomo Puccini - die Oper, die der französische Regisseur Arnaud Bernard sich “wie ein Traum zweier Liebhaber vorstellt, der sich auf den Pariser Dächern abspielt und von einer Gruppe Jugendlicher erzählt, die mit dem Tode der Protagonistin erwachsen werden” - findet vom 30. Juni bis 27. Juli statt (sieben Vorstellungen).
Am 14. Juli ist die Prämiere der dritten Neuinszenierung des Festivals an der Reihe: Der Barbier von Sevilla, die unter den allesamt wundervollen Opern von Gioachino Rossini das absolute und weltweit meist aufgeführte Meisterwerk darstellt. Neun Vorstellungen stehen bis 30. August auf dem Programm: Regie, Bühnenbilder und Kostüme sind von Hugo de Ana, die Choreografie stammt von Leda Lojodice.
Und schließlich La Traviata, die letzte auf dem Spielplan stehende Oper, die vom 4. bis 24. August mit fünf Vorstellungen aufgeführt wird. Für diese ergreifende Oper von Giuseppe Verdi haben der Regisseur Graham Vick und Paul Brown eine moderne, verführerische und faszinierende Bühnendekoration ausgesucht.