Eine verträumte und außergewöhnliche Landschaft, die stets neue und originelle Perspektiven bietet. Ein Universum, das aus dem Kampf zwischen Meer, Fluss und Erde hervorging, in dem die Natur noch wild ist und eine irreale Stille vorherrscht
Eine Vogelschar erhebt sich im Tiefflug, während ein leichter Nebel die Grenzen zwischen Erde und Himmel verschwimmen lässt. Die Wolken tanzen unermüdlich: zerbrechlich beim Sonnenaufgang, abends bedrohlich. Auch dies ist das Podelta - die Landschaft, die wir auf der Staatstraße Romea, die Verkehrsader zwischen Chioggia und Ravenna, erblicken.
Eine immense Weite von über 700 Quadratkilometern, das größte Feuchtgebiet Europas und des Mittelmeerraums, das seit 1996 als Regionalpark unter Naturschutz steht. Ein Spiel der Nuancen, Lichtpinselstriche, des morgendlichen Nebels und eines vom Sonnenuntergang erhitzten Himmels.
Am Podelta ist das Wasser tonangebend: Es kommt vom Meer, vom Fluss, von den Kanälen, die es innervieren, von den sich hinter den Röhrichten formenden Lagunen, vom Wirrwarr der Strömungen, die von der Adria ins Innere drängen.
Eine wechselhafte Landschaft. Wie das Wasser, das manchmal den Lagunenschlamm ans Tageslicht bringt und ihn bisweilen komplett einhüllt. Oder wie die Flora, die sich mit den Jahreszeiten verändert: monoton im Winter und freudig im Frühling. Ein Naturerbe, das Stille fordert und zur Meditation einlädt. Eine luxuriöse Landschaft, vom tumultuösen Wasser des großen Flusses Po geformt, den die Menschen mit dem Bau von Dämmen, Kanälen und der Trockenlegung von Sümpfen versucht haben zu behindern. Doch es ist ihnen nie gelungen, ihn zu bezähmen.
Das Podelta ist mit seinen Kanälen, Sümpfen, Lagunen, Röhrichten und Sandbänken ein Ökosystem mit einem zerbrechlichen Gleichgewicht. Ab und an stößt man auf "casoni", die typischen Hütten mit großem Kamin, Bezugspunkte für den Fischer und den Talwächters.
Zu seiner Fauna zählen über 370 Stand- und Zugvogelarten. So wird die Stille der Landschaft vom Ruf der Gänse, Enten, Sumpffalken, Nachtreiher und Moorschnepfen unterbrochen. Oder vom langsamen Flug der Reiher: ungewöhnliche Wassertänzer mit einzigartigen weißen, aschenfarbigen und roten... Uniformen. Faszinierend ist aber auch die Pflanzenwelt: vielfarbige Blumen, Büsche, Röhrichte, Pappeln, Steineichen, Strandkiefer.
Das Podelta: eine einzigartige und spektakuläre Landschaft, Lieblingsort all derer, die sich für Birdwatching und Photonaturalismus interessieren. Orte, die auch die Besucher in Kanus oder kleinen Booten oder all denen viele Überraschungen bieten, die diese unvergesslichen Landschaften mit dem Fahrrad, Pferd oder zu Fuß entdecken möchten.
Kontakt:
www.veneto.to
Servizio Promozione Turistica
Dirigente: Dott. Antonio Bonaldo
Palazzo Sceriman - Cannaregio 168 - 30121 Venezia
Tel. 041 2792643 - Fax 041 2792609
e-mail: turismo@regione.veneto.it
Reisepresse